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Die Rhône ist kein Fluss sondern ein Catwalk

Diesmal gibt es nur weitere Beteuerungen, wie wunderbar das Reisen ist. Immerhin ist ja auch nur eine Woche vergangen. Normalerweise lassen wir das Internet ja länger schmoren ;P Wir haben (noch) keine Bungee-Sprünge gewagt, Wüsten durchquert, Ozeane überwunden und auch keine Schule in einem armen Land errichtet. Aber, eiderdaus, haben wir ein Spaß gehabt, wie wir uns so an der Rhône entlang geschlängelt haben.

Zu unserer Überraschung gab es allerdings gar nicht wirklich eine ordentliche Radweg-Route… Hö? Komisch! Irgendwas müssen wir verpasst haben, denn im Vorfeld wurde uns von allen Seiten vorgeschwärmt, wie wunderbar der Radweg an der Rhône von Lyon nach Marseille sei. Könnt ihr sehen, wie wir skeptisch die Augenbrauen hochziehen? Seht ihr den Tropfen an unserer Stirn, der sonst die Gesichter der Mangafiguren ziert? Also einen Radweg gab es schon. Der war sogar ein paar Meter lang :D Die restlichen Kilomeeeeter haben wir uns dann von vorbeisausenden LKW’s schicke, neue Frisuren und kostenlose Peelings verpassen lassen.

Zur Auswahl stand aber auch die zelluläre Umdekorierung der inneren Organe dank radioaktiver Strahlung. Naja.. die Franzosen sehen das mit der Atomenergie nicht so eng ;) Wer im New-Age-Unterricht aufgepasst hat, der lehnt sich ja eh im Wissen darum, dass alles eins, alles Energie und Schwingung ist, zurück. ;P (Wer mit New-Age nichts anfangen kann der kann es vielleicht erst einmal durch das Wort “Esoterik” ersetzen)

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So, nachdem wir jetzt also nicht nur bis über beide Ohren strahlen sind wir fleißig am Vorankommen. In einer Woche haben wir die komplette Rhône Strecke gerockt. Wahrscheinlich weil wir uns mal nicht von den lokalen Rentnern auf den idyllischen Radwegen haben überholen lassen, sondern vom regen Verkehr auf den Fernstraßen mitgezogen wurden. Ein weiterer Pluspunkt waren zahlreiche Hofläden. WIE nur sollen wir euch die Fülle der südfranzösischen Früchtevielfalt im September erklären. Saftigste Melonen, Nektarinen, vollreife Weintrauben, schmackhafte Gurken, Paprika und vieles, vieles mehr. Tausend Dank an jeden Bauern, der uns mit lebendiger Nahrung unterstützt hat ♡

Aber so lecker all dies ist - unser Oberhammer war *trommelwirbel* das plötzliche Auftauchen von massig Feigenbäumen! Wild wachsende Feigen. Reif, marmeladig, elendig süß und extrem köstlich.

Wir sind im Rohkostparadies. Einige Feigenbaumbesitzer bieten uns sogar nicht nur eine Zeltmöglichkeit auf ihrem Anwesen, sondern auch ein Feigenfrühstück an… “Es sei zuviel”.. Verstehen wir gar nicht.. und so rollen nicht nur Sam und Suzy, sondern auch wir aus dem opulenten Gartentor heraus..

Haben die Hofläden zu, gibt’s aufn Sonntag auch mal Salat aus der Natur. Wir stellen fest: Soo wenig Wildkräuter kennen wir gar nicht. Kann aber noch besser werden :) Was da verzehrt wird, können wir gar nicht betiteln.. aber essbar und lecker ist es :D

Neben üppig ist die Welt auch ziemlich klein. In einem französischen Dorf treffen wir einen Spandauer und im nächsten Ort einen waschechten, französischen Rohköstler, den Alex.

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Valence hat uns einen ungewöhnlich angenehmen Tag für eine Stadt geboten, wo es doch sonst immer etwas nervenaufreibend ist in Städte einzufahren. Liegt entweder daran, dass wir uns nun an die Straßenlautstärke wieder etwas gewöhnt haben oder einfach an Valence ;D Schöne Bilder, und ein paar Videos sind dabei herausgekommen.

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Trotz einer Woche des Ungeduschtseins legen wir Wert aufs Äußere und so verziert sich Sascha mit Blutrubinen… wer braucht schon teure Ringe - das kann auch ein Feigenbaum Ast erledigen und Can bestückt seinen Allerwertesten mit einer modischen, aber dezenten, Gottesanbeterin.

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Als Trendsetter haben wir dann auch noch unseren weißen Freunden die Kletten aus dem Haar sortiert.

Leider, leider, leider sind wir dann am Mittelmeer angekommen und mussten uns dann doch duschen. So ein Mist!

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Nachdem wir uns nun zwei Tage lang bei unserem Couchsurf Hervé in Montpellier mit selbst gezauberten Rohköstlichkeiten versorgt haben, ist nun endlich Zeit für ein bisschen Internet.

Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und grüßen euch wie immer aus vollem Herzen!

Alles (ist) Liebe,
Can & Sascha

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