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Es gibt keine Katzen in Amerika..

..sang der Vater von Feivel, einer kleinen Cartoon-Maus, die nach Amerika ausgewandert ist. Unrecht hatte er. ZUM GLÜCK.

Auf gehts, von Spanien nach Amerika. Muttiii, mach mal ein Bild von uns! :D Dass meine Mutti auch in Spanien war ist für uns ein absoluter Treffer gewesen. Wir haben mit ihr eine wundervolle Zeit verbracht. ♡

Ja wie kommts, dass wir einen Ozean überkreuzen? Man flüsterte uns es gäbe einen Trick recht günstige Flüge zu ergattern. Sofort angewendet und siehe da: Alles teuer.. Außer… nein, das gibt’s doch nicht.. an meinem Geburtstag gibt es ein Angebot dass alles hinter sich lässt.. Wie immer.. wo ist die versteckte Kamera? Da wir so leicht wie möglich weiterreisen wollen stopfen wir das nötige in unsere Rucksäcke und verkaufen unsere Fahrräder. “Die will hier keiner”, sagen uns die Fahrradläden und Bekannte. Doch wie unser Leben so spielt meldet sich am nächsten tag nach unserer kleinen Papieranzeige in Muttis Laden ein Pärchen und kauft die Räder .. Es kann los gehen! Wir fliegen abends los und kommen morgens an. Eine lange Nacht der Transformation und radioaktiven Strahlung.. puh^^

Gelandet sind wir am Blinddarm von Amerika. In Costa Rica. Feucht. Warm. Schimmel.
Ansonsten war es aber sehr schön :D Und da gibt es nicht nur Katzen. Das werden wir noch sehen..

Wir haben wundervolle Freundschaften geschlossen und Gitta ist wieder zu uns gestoßen.
Wir haben im Dschungel gelebt, gegessen und geschlafen.

Der Ruf Costa Ricas schallte uns dermaßen in den Ohren, dass wir ihm gefolgt sind und uns dem Projekt von Ray und Fita angenähert haben. In diesem kleinen Land Costa Rica gibt es gleich mehrere röhköstliche Projekte. Einige unbezahlbar, andere für kleine Beträge und Mithilfe zu bewohnen. Es gibt Fastenretreats, “Dusch im Wasserfall und futter dich durch die Gourmetrohkost-retreats” und Neugründungen von Ökodörfern.

Costa Rica - Das Paradies?

Es gilt wie immer - probieren geht über studieren. Ach was HABEN wir Costa Rica von Spanien aus studiert. Herrlich! Geschützte Naturparks, viele Rohköstler, Temperaturen für den Anbau von Durian ;) Da haben wir uns die Hände gerieben. Nach unserer Zeit, die wir dort verbracht haben fragen wir uns aber, was bringt uns ein Naturpark, wenn der Rest des Landes ungeniert und unüberlegt die Kuhfelder, die Gehwege, die Gärten, den Straßenrand und sogar die KÜHE.. mit giftigen Chemikalien besprüht, dass einem die Augen tränen? Costa Rica ist SO klein, da machen auch die Naturparks den Kohl nicht Fett^^ Auch all die lieben Rohköstler mit Willen zum Natürlichen haben bisher keine Balance zur extremen Amerikanisierung gebracht. Nicht nur gibt es an jeder Ecke Apotheken für die Natur, wo all die schlimmen Spritzmittel verkauft werden, man vermisst gänzlich eine eigene Kultur. Viele sind etwas übergewichtig von den amerikanischen Produkten und zwängen sich trotzdem in die polyester-Klamotten der allgegenwärtigen “USA-Second-Hand” Läden. Ein Anblick bei dem man nicht weiß ob man lachen oder weinen soll! Du lieber Himmel, hoffentlich besinnen sich die Menschen. Zumindest scheinen es paradoxerweise die Ausländer (meist aus den USA) selbst zu sein, die sich wieder für Natürlichkeit einsetzen und ihre Inseln der Vernunft hoffentlich immer weiter ausbreiten, sodass die originale, wunderbar vielfältige Natur Costa Ricas wieder aufblühen kann.

Auf dass Mutter Erde mit Gallonen von “Roundup” spielend fertig wird. Wir haben großes Vertrauen in die reinigenden Kräfte der Natur.

Aus einem schlauen Buch: Er fragt die Protagonistin, wie sie auf die Idee komme, der große Fluss durch Moskau würde einst so reines Wasser haben, dass Menschen aus aller Welt herbeieilen um aus ihm zu trinken. Das sei doch Irrsinn. Wie sollten die Menschen den Fluss wieder so sauber bekommen? Woraufhin sie ihm antwortet: “Hör einfach auf ihn zu verschmutzen.”

Wir, für unseren teil, lieben diese Zeilen. Denn die Wahrheit steckt in der Einfachheit und quillt dem Vernünftigen aus allen Körperöffnungen. Nehmen wir dieses Gesetz an und handeln danach ♡

Du interessierst dich für eine Reise in das geschundene, aber schöne Land Costa Rica? Das ist weise! Mindestens wirst du die Welt mit anderen Augen sehen, und wahrscheinlich aber ein ganz tiefes Gefühl für Natur und Wildnis bekommen.

Wir erzählen euch einmal, wo wir uns in Costa Rica so herumgetrieben haben:

Nach unserer Landung in der Hauptstadt San José sind wir mit dem Bus in den Süden, nach San Isidro gefahren um dort einige Tage bei Trey zu verbringen.

Trey hat derzeit auf ein nettes Privathaus mit Gartenanlage aufgepasst und uns herzlich in seine rohköstlichen Arme geschlossen. Schon beim Skypen, bevor wir in Costa Rica angekommen sind, hat sich eine liebe Freundschaft entwickelt, die wir in diesen tagen bei festlichen roh-veganen (80/10/10) Zubereitungen und herrlichen Marktbesuchen vertieft haben.

Trey ist dann erst einmal wieder nach Florida gegangen um etwas Geld zu verdienen. Mittlerweile ist er zurück in Costa Rica und lebt bei der Tribe-Familie Ardent Light, über die wir später mehr schreiben.

Unsere nächste Station liegt noch weiter Südlich, bei Rio Claro auf “Rawland” (www.rawtreat.weebly.com) Das Land wird von Ray und Matthias betreut. Mit Matthias und drei Praktikanten, Caro, Svenja und Sebastian und später sogar unserer Freundin Gita leben wir einige Zeit lang die Dschungel-Wirklichkeit. Von Matthias lernen wir welche Aufgaben wir übernehmen können. Wir säubern Bananen

Und wir pflücken sie, transportieren sie zum Haus und.. futtern sie natürlich. Das hier, sind “Praying Hands” (betende Hände). Ich nenne sie Ufo und sie schmecken herrlich blumig. Erstmal entdecken, mit der Machete anpeilen und dann den Stamm mit ein paar gekonnten Schlägen zum kippen bringen.. Keine Sorge.. sie kippt eh, wenn die Früchte durch sind und hat längst kleine neue Bananen ausgetrieben, es ist eigentlich wie Rasenmähen, nur in Groß. Da fühlt man sich wie eine kleine Ameise :)

Wir ernten Kokosnüsse und pflücken andere Früchte. Zum Kokosnusspflücken reicht manchmal ein langer Stock. Es gibt aber auch diese langhalsigen Palmen auf die man mit Klettergurt aufsteigt. Was für ein Spaß!

Hier zu sehen, eine Annonen Frucht, zwei Nonis (bitte Googeln, es ist zum Schreien ^^) und zwei Rambutan, ähnlich wie Litchies. Daneben noch einmal die Bananenvielfalt u.a Praying Hands

Wir beseitigen in den Fluss gefallene Stämme (nehmen Lehm-Bäder und futtern den Lehm.. sehr gesund) legen Kompost an und vieles mehr.

Wir haben uns extra eigene Macheten zugelegt. Denn ohne dieses Werkzeug ist man aufgeschmissen. Eine Zeitlang haben wir auch auf dem 120 Hektar großen Land von Ray und Fita an der Pazifikküste gelebt. Mit einem atemberaubenden Blick auf Meer zur einen Seite und auf den völlig Intakten Regenwald zur anderen Seite.

Unserem “Studium” nach, haben wir uns sogar überlegt, dort hinzuziehen und einen Teil dieses Landes für uns zu bewirtschaften. Es sollte in der Realität aber nicht passen. Wir sind sehr dankbar, dass uns die beiden eingeladen haben und wir diesen schönen Flecken Erde erleben durften.

Hier noch mehr Bilder davon:

Zurück zum Thema Katzen ;D
Neben den possierlichen Fellnasen haben wir die große Variante, den Panter, leider nicht selbst gesehen. Stattdessen begrüßt uns fast jeden Morgen die Affenbande. Mal waren es kleine, flinke. Mal waren es kreischende, brüllende, die etwas größer sind.

Aber auch die Tukane und verrückten Singvögel des Waldes ließen sich nicht lumpen. Moskitos? Was ist das? Die hat unser Unterbewusstsein verdrängt, darüber wollen wir nicht reden - seht es uns nach ^^ Und dann gibt es diese sehr lauten und fleißigen Streicher.. Grillen, Zikaden.. der Dschungelsound der Superlative. Zum Einschlafen eigentlich sehr schön…

So wacht man morgens auf, vom Fliegennetz “geschützt” gleich den Breitbildschirm “Dschungel” genießen:

Unsere Nachtwächter bestanden aus einer großen Frau Spinne mit gelb getupften, puscheligen Strumpfhosen und einem tiefschwarzen Skorpion, der vorm Zelt auf uns aufgepasst hat. DANKE dafür -.-

Aber nicht nur wir haben Türsteher gehabt. Auch die Wege und Pfade durch den Regenwald stellen majestätische Schlangen als Rausschmeißer an. Meine erste Begegnung mit einer freien Schlange stellte sich für mich doch sehr ernüchternd heraus.. Das schöne Tier, recht klein und schwarz, stellte sich leicht auf und sagte mir mit ihrer enormen, kraftvollen Aura “Hier geht ihr nicht weiter”.. Kein Polizist dieser Welt hätte solch einen Eindruck auf mich machen können. Mit rasendem Herzen blieb ich stocksteif stehen, versuchte kurz mich zu sammeln und der Schlange zu sagen, wie wunderschön sie ist. Ich versagte aber. Ihr stolz hat mich so umgehauen, wir sind dann einen anderen Weg gegangen..

Katzen hingegen sind vor mir ja nicht sicher.. wer sich nicht ausreichend wehrt, wird geschmust und geschmust. Selbstredend lieben das die Katzen und schnurren sich dumm und dämlich. Zwei Schwestern durfte ich auf dem ersten Grundstück bei Trey durchkneten und einen drolligen schwarzen Kater auf Rawland.

Die Katzen, und später auch unser kleiner schwarzer, schnappen sich hier die kleinen Geckos und ähnliche Gefährten, die sich ab und zu Mutproben leisten, indem sie sich einfach vom Dachbalken fallen lassen. PLATSCH. Und dann rennen sie weiter.. oder eben auch nicht, sollte das Katzentier genug Hunger haben.

Ja. Als erste Welt Mensch ists eine Herausforderung den schnellen Wandel der Tropen mitzuerleben. Das Leben boomt. Das Leben schießt an dir vorbei, es ist stark..stärker. Der Pilz ist stärker als die Holzhütte, die Feuchtigkeit ist stärker als dein Zelt und dein Smartphone. Der Regen ist stärker als die Erd-Treppen, der Schimmel ist stärker als deine Textilien, der drang das Kompostklo sehr schnell aufzusuchen ist stärker als deine ach so starke Rohköstler Darmflora, die Sonne ist stärker als das Gewächshaus-Plastik und der Tod schneller als du dich mit den Tierchen anfreunden kannst.

Unsere liebe Spinne am Rancho hat uns nur noch ihre Beine übrig gelassen, die Geckos haben sich in den Spinnennetzen verfangen, die Hunde des Hauses haben statt Bananen dann doch lieber kleine Säugetiere gefressen und Hautprobleme, wohl der Feuchtigkeit wegen, waren bei fast allen Menschen an der Tagesordnung.

Wir befreien den Gecko von den störrischen Spinnenweben. Richtig zäh das Material.

Ist das für uns gemacht? Sind wir an den Intimen Stellen der Erde zu Hause? Leben oder ÜBERleben wir dort? Wir sagen: Die Erde ist immer für den Menschen da-Überall. Es wird allerdings haarig, wenn die Menschen versuchen die Natur auf Biegen und Brechen zu ändern. Wenn du in den Tropen leben willst, sollte dir klar sein, dass es besser ist nackig zu bleiben. Textilien bringen nur Ärger. Du brauchst sie ja auch nicht. “Aber das wäre ja unshcicklich”.. mit solchen Gedanken kommen wir da nicht weiter. Wenn du in Finnland leben möchtest, dann sollte es dir angenehm sein Bäume zu fällen um Feuer zu machen, oder eine angemessene Behausung zu bauen. Überall können wir leben.. nur auf die Natur müssen wir hören und MIT ihr leben. Indianer dieser Welt, bitte behütet und lehrt uns das Wissen, wie wir wo zu leben haben ♡ Vielen Dank.

Nicht nur die Umstellung auf dieses besondere Klima hat uns herausfordernde Zeiten in Costa Rica beschert. Nicht nur die Haut hat sich umgestülpt sondern auch die Gedanken. Was HABEN wir den Denkapparat angeschmissen..

Was wir in Costa Rica ENTlernt haben:

  • Sich zu kratzen wenn es juckt
  • Unser eh schon spärliches Spanisch.. weil es zu viele Amerikaner und Deutsche gab.
  • Den Geruchssinn zu nutzen.. Die verbrennen echt ALLES..
  • Zu glauben was im Internet steht.. Costa Rica hat zwar Postkartenlandschaften, die sind aber verseucht :(

Was wir in Costa Rica GElernt haben:

  • Dass so meeresnahe Tropen Zonen für UNS kein Ziel zum Aufbau einer Heimat sind (soo feucht)
  • Schlangen in die Augen zu sehen.
  • Nicht barfuß aus dem Zelt zu schlüpfen: Skorpione.
  • Trotzdem 4 Kilometer barfuß durch den Regenwald zu laufen und zu vertrauen.
  • Dass es besser ist kleiner anzufangen und sich vorzuarbeiten. Gerade im Bezug auf Landwirtschaft. Gleich mehrere dutzend Hektar zu bewirtschaften ist evtl. unproduktiv. Die Permakultur lehrt uns, dass ein Quadratmeter auf einem Balkon produktiver ist, als ein Quadratmeter innerhalb eines Hektars. Ganz klar - man kann sich besser darum kümmern, wenn man nur diesen einen Quadratmeter hat. Wir lernten also, dass wir auch bei viel Land, zuerst einen sehr kleinen Teil nah an der Wohnstätte bewirtschaften werden und uns von dort aus langsam weiter vor arbeiten, anstatt gleich eine große Fläche zu bepflanzen. Es ist schlicht unmöglich sich dann um alles gut zu kümmern. Diese Erfahrung haben wir auch schon in Portugal gemacht und nun ist sie uns tief ins Bewusstsein gedrungen. Danke dafür.
  • Jeder muss sein eigenes Paradies bauen. Das kann kein anderer für dich machen..Ein heikles Thema - ein wichtiges! Daher werde ich hierzu einen eigenen Artikel verfassen, welcher dann hier verlinkt sein wird und ebenfalls ein bisschen davon erzählt, warum wir immer wieder von “Heimat errichten, Land suchen” quatschen.. obwohl wir doch ein “Reise”-Blog sind, oder !? (Platzhalter :D)

Leben im Dschungel hat uns nicht nur vieles Gelehrt, sonder war auch ganz einfach ziemlich geil. Hier zu sehen unsere Unterkunft, ein Rancho und unsere Seife, die direkt aus einer Blume kommt. Das Wasser fließt ein, vermischt sich mit den Pollen und dem Duft und hat eine fettlösende, reinigende Wirkung. Abgerupft und übern Kopf, Körper und Wäsche, fertig! Grandios, diese.. Natur ♡

Bananen futtern bis zum Umfallen und einiges an körperlicher Betätigung. Wenn man denn die feuchte Hitze überwindet und seinen Arsch hoch kriegt ^^

Als hättet ihr nicht schon genug zu lesen, müssen wir euch über den wunderbaren, alten Robert erzählen. Er heiratete eine Costaricanerin und adoptierte viele Kinder. Sein Herz reicht weit über seine 50 Hektar hinaus und ist voll mit natürlichen Kräuterchen, Heilmitteln, Saatgut von tropischen Pflanzen aller Art. Ebenso hat er ein herz für reisende, und Menschen, die Internet “brauchen”. Ich verdanke ihm einen der emotionalsten Momente meines Lebens in dem es Lebenswichtig war mit meiner Mutter zu skypen. Ich danke dir Robert!! ♡ ♡ Seine majestätisch hohen Bäume lassen köstlichstes Obst fallen obwohl Robert keinen Wert auf ein selbstversorgendes Leben legt. Wir selbst haben mittlerweile auf Farmen mitgearbeitet auf denen es eben genau darum geht. ESSEN anbauen. ERNTEN… Gerade nachdem ich durch Robert mit meiner Mutter sprechen konnte, kam es uns: Wie konnte es sein, dass die Gärten, die extra für Essen angelegt werden so spärliche Ernten geben, dass man suchen muss wie ein Trüffelschwein um einige Mäuler Tag um Tag satt zu kriegen? Der Garten dieses Mannes aber vor Fülle platzt? Als reisende hatte ich keine finanziellen Mittel, mich bei Robert zu bedanken. Nicht, dass er es jemals von irgendjemandem erwartet hätte. Nein. Ich spürte dennoch den dringenden Wunsch, ja ein Verlangen, Robert etwas zu GEBEN.. Denn die bedingungslose Liebe, die von ihm ausging war so arg, dass es jedem Lebewesen ein Wunsch war, “zurückzugeben”. Ich für meinen Teil knüpfte ihm ein kleines Band, auf dem zwei Berge zu sehen sind, die durch die Sonne verbunden waren. Für mich ein Symbol für die Verbindung mit meiner Mutter durch seine Hilfe.

Seine Bäume hatte Robert nicht (nur) um von ihnen zu ernten. Er erwartete nichts. Er pflanzte all diese Geschöpfe, weil er sie erhalten wollte. Weil er sie liebte. Und es war mir sonnenklar, dass auch sie diesen inneren Drang zurückzugeben spüren mussten, den ich in mir hatte. Und da sie keine Bilder knüpfen können, überhäufen sie diesen Mann mit ihren unGLAUBLICH leckeren Früchten… Diese Erkenntnis wird für immer in mir bleiben und wir werden sie in unserem Garten leben. DANKE Robert.

Ein besonderer Dank geht auch an den Tribe von Ardent Light. Auf dem Land von der großartigen Luzardo Familie durften wir einige Tage unseres Lebens die Natur und die Gastfreundschaft unserer Freunde genießen. Mit so viel Herz und Engagement erschaffen sie in Zukunft eine wunderbare Heimat für viele naturinteressierte Menschen. Der Tribe hat sich der Transformation verschrieben. Sind es noch einige Sendemasten drumherum und große Kuhweiden, die besprüht werden, so bauen sie dennoch ihre Heimat auf, lehren den Nachbarn biologisches Anbauen, werden Workshops zum natürlichen Hausbau und vieles mehr anbieten..Schaut euch doch gerne mal ihre Internetseite an: www.ardentlight.com

Der Ausblick und unser Zeltplatz bei der Luzardo Familie:

Mit der Familienmama Ngoc haben wir tiefe Gespräche geführt und sie hat uns in unsere Seelchen geschaut. Wir konnten nicht bleiben. Warum? Ngoc sagt es uns: “There need to be the pure places, so we can show our guests what we want to achieve”. Zu deutsch ungefähr: Es muss auch diese ganz reinen Orte geben, damit wir unseren Gästen zeigen können, was unser Ziel ist”..

Diese reine Heimat gedenken wir zu finden und zu vervollkommnen. In unseren nächsten Abenteuern sollten wir ihr immer näher kommen. Es wird spannend.

Kein wunderschöner Reisebericht? So kritisch? So persönlich?

Ja! Weil die Wahrheit das Schönste ist :) Wie toll die Strände und lecker die Kokosnüsse in Costa Rica sind, könnt ihr überall lesen. Was wir euch vermitteln wollen ist nicht DIE Wahrheit, sondern unsere Reise und unsere Eindrücke und ich weiß, ihr habts ja auch Spaß an ein bisschen Tratsch, nech ;D

Aber mal die Clownsnase wieder abgesetzt - Costa Rica verdient es besucht zu werden. Es ist ein grandioses Land mit Wasserfällen zum dahinschmelzen und es verdient gerettet zu werden.

Vielleicht ist das deine Mission? Es ist so klein, dass wir in 4 Wochen auf dem einzigen Farmersmarkt mit ein, zwei Bioständen schon ständig Bekannte gegrüßt haben.

Es gibt so liebe Menschen, die sich für die Natur einsetzen und viele kleine Gruppen, Retreats und Ökodorfansätze. Es gibt viele leckere Früchte ABER… lasst euch sagen, wenn ihr der Früchte wegen reist, dann lässt Thailand/Südostasien alle Mitbewerber WEIT hinter sich ;) Wir sind dankbar für drei Monate Costa Rica ♡ Möchtest du Informationen zur Reise, Borderhopping/Unterkunft/Adressen oder sogar Einwanderung haben, kannst du zwar googeln, aber wir freuen uns auch über deine Mail ;)

Mit tosendem Beifall bedanken wir uns bei Costa Rica.

Pura Vida ihr Lieben.

Das nächste mal erzählen wir euch vom wilden Kolumbien! Wir freuen uns auf eure Kommentare und Fragen.

Liebe in die Welt für euch,
Can & Sascha

By Sascha

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