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Julias Tag bei uns - Leben nahe des Machu Picchu

Mitte Januar hat uns die liebe Julia aus Deutschland besucht.

Wir haben mit ihr einen lustigen Ausflug ins Umland von unserem Wohn-Dörfchen gemacht und auch unseren Alltag damit mal wieder aufgefrischt. Der Ritt war voller Magie..

Wir beginnem damit den Montags Markt in Quillabamba zu stürmen und decken uns mit Tropenfrüchten ein, die von den “Mamis” frisch geerntet angeboten werden. Sie freuen sich immer, wenn wir Gringos wissen, was wir wollen, wie es heißt, wie es schmeckt, was es kostet und wie man es öffnet ^^ Wir finden Biriba, eine Anonen Frucht, die nach Apfelkuchen schmeckt und besuchen dann den Friedhof von Quillabamba, da soll es nämlich einen riesigen Jackfruitbaum geben..das wolln wir genauer wissen.

Von einem Mototaxi lassen wir uns mit Getöse und vibrierenden Ärschen dort hin kutschieren.

Wir sind Baff.. Das ist der schönste Friedhof, den wir je gesehen haben. Da würd ich sogar schon zu Lebzeiten wohnen! Wundervolle Blumenmeere, üppige Fruchtbäume, Palmen, Wasserbächlein und einladende Wiesen gibt es hier. Wir streifen bedächtig durch die Grabstätten und grüßen freundlich. Eine schöne Atmosphäre, die selbst die katholischen, schmerzverzogenen Maria Bidlchen an den Gräbern nicht schmälern können

Dann bezwingt und schmust Can den Jackfruitbaum und kappt uns sogar eine ab. Plums, yeahhh!

Danach machen wir uns dann weiter auf in die winzigen Vororte, wo noch viel mehr Jackfruit wächst. Soviel dass sie am Boden vergammeln.

Wir lassen uns an der Jacky-Meile absetzen und beginnen den Walk durch die Mittagssonne.. Alle fünf minuten wittern wir Jackfruit, kaufen eine, essen sie bis zur nächten Gelegenheit beim Laufen auf und holen eine Weitere xD und dann natürlich noch welche zum Mitnehmen. Puh, da zieht der Rucksack! Das sehen auch die Einheimischen und so winken sie uns auf dem Rückweg zu sich ran, bringen uns Wasser, schenken uns Orangen (nicht dass der Rucksack noch zu leicht ist!) und belächeln die verrückten Weißen ein bisschen.

Auf halbem Wege piepst eine kleine Stimme hinter uns “Qieres Agua?” - “Wollt ihr Wasser?”

Oh Gott wie niedlich. Da Julia ganz frisch in Perú ist, ist diese unendliche Gastfreundschaft für sie noch ganz neu und im Vorgarten der Familie des fragenden Mädchens ist sie den Tränen der Rührung nah und umklammert ihre, mit Bachwasser aufgefüllte Flasche und die kleine Wasserfee.

Wir laufen etwas weiter und werden von Segundina und ihrer Familie über die Hecke gebeten für eine Erfrischung in ihren Garten zu kommen NEIN, die verkaufen nix, die wollen nix, die sehen nur, dass da jemand schwitzt und dann wird man auf einen Plausch eingeladen… Jeder, der uns bis jetzt hier besucht hat, ist völlig platt, wie groß und süß die Herzen der Peruaner sind ♡ Wir tauschen Kontakte aus, denn sie bauen Bald ein neues Haus mit Palmdach. Wenn wir Zeit haben wollen wir helfen und lernen! Auch hier schickt man uns mit geschenkten Früchten, Noni und Maracuja, wieder los.

Wie die Weihnmachtsmänner mit vollem Sack schleppen wir uns zum Tagesziel - Der Wasserfall Siete Tinajas, erfrischen unsere geschundenen Schultern und öhhhh… Eine Jackfruit mehr passt noch rein xD

Platt, glücklich, fantastisiert, besonnt und beobstet geht es wieder nach Hause. Die laue Nacht und die weiche, warme Luft in den Bergen gefällt auch Julia so gut wie uns. Es träume ein jeder fein ♡

Danke liebe Julia für deinen Besuch bei uns!

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