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Oh hör nicht auf..

..zu strampeln..ist unser Leitmotto der vergangenen 12 Tage. Jaaa, wir sind IMMER noch in Deutschland ;) Mittlerweile weit südlich…Na doa vaschtemo goarnix…

Von der Mitte dieses Landes bis hier in den Süden hats viel auf und ab gegeben. Aber nur mäßig in Form von Bergen zum Oberschenkel trainieren. Wir haben uns durchs Gebirge an den Flussläufen vor all zu heftigen Anstrengungen gedrückt :D Und das auf “Öli’s Wege-Tips” hin, den wir auf dem Inselhof kennengelernt haben.

Ein Hoch -
Der Inselhof, ein Örtchen, zwischen Bergen, Biofeldern und herrlicher Luft.

Im Örtchen vorm Inselhof malen wir uns aus, was wir als nächstes erleben möchten.

Unter Leute kommen, mit denen man sich über interessante Themen unterhalten kann, gutes Essen, unser Rohkostwissen weitergeben, in landwirtschaftlichen Belangen mithelfen und dafür Essen und Schlafplatz bekommen und neues lernen - check.

Unsere berggeschundenen Beine radeln uns auf Suzy und Sam (unsere Fahrräder) bis in ein Tal hinein.

Gegen Kirschernte-Hilfe dürfen wir zwei Nächte hier auf dem Inselhof verbringen, denn es naht ein schönes Gewitter.

Der Hof empfängt auch gerne Gäste, macht euch mal schlau unter: www.inselhof.net

Ein Tief -
Sascha hat sich von einem zugelaufenen Hund ins Gesicht beißen lassen. Oh oh. Alles ist zu etwas gut, wie ihr wisst. Und so haben wir EM (effektive Mikroorganismen) kennengelernt. Das haben wir draufgesprüht und die Schwellungen sind sofort gewichen. Tut auch nix mehr weh. Ist auch nix mehr zu sehen.

Ein Hoch -
Mit reichlicher Tomatenvielfalt, einem See mit säubernden Fischlein, herrlichen und bereichernden Gesprächen, Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren bis zum Umfallen versüßen wir uns die 2 Tage. Vielen Dank an Öli, Henry, Ulli und Wolfgang :)

Wer wissen möchte, warum unsere Fahrräder Sam und Suzy heißen und mal wieder einen umwerfenden Film sehen möchte, schaut Moonrise Kingdom von Wes Anderson zum Trailer.

Ein Hoch -
Und trotzdem. Ein Fitness-Level-Up ist nicht ausgeblieben. Die Gänge werden immer höher, trotz steilen Wegen. Jeah, Rohkostpower macht Spaß :D

Ein Hoch -
Wir kutschieren nach Fulda ein. Da erwartet uns Benny, unser vegan Couchsurfing Pate.

Und außerdem Internet Surf Pate ;D Gut gefuttert haben wir zusammen und 2 mal Rohkost Dinner serviert. Leckeres Mandelbrot und extrem geniales Pesto von Benny.

Ein Tief -
Die Rechnung kommt gleich am Abend. Wir haben nämlich seit zwei Monaten salzfrei gelebt. Und so sieht das dann aus:

Wer sich jetzt fragt, was ein dicker Fuß mit Salz zu tun hat kann das hier nachlesen: Salz ist außer tödlich gar nichts.

Ein Hoch -
Die natürliche Achterbahn.
Wer kein Motorrolla aber ein Fahrrad hat, kann sich in Hessen den Deluxe Spaß gönnen. Lasst euch entspannt irgendwie kurz vor Schlüchtern absetzen und braust mit gepflegten 42 km/h minutenlang in die Ortschaft ein. Wir haben leider selbst hochstrampeln müssen ;D

Ein Hoch -
Kurz vor Darmstadt eröffnet sich uns die Möglichkeit endlich wieder in unserer geliebten Hängematte zu schlummern, wie herrlich. See, Wald, Ruhe. Alles da. Darmstadt selbst verzaubert uns gleich beim Entré, sieht es doch tatsächlich irgendwie aus wie Berlin Steglitz :D

Ein Tief -
Leider haben wir weder gutes Internet in Darmstadt gefunden, noch gab es Lebensmittel zum Retten. Schnell weiter. Es kristallisiert sich immer mehr: In Städten sind die Menschen so verunsichert. Auf dem Lande wird Herzlichkeit und Selbstbestimmtheit groß geschrieben. Es wird geholfen, gegeben, sich unterhalten. Wir glauben fest daran, das bekommen die Städte auch noch hin ;)

Ein Tief -
Aus Darmstadt raus wollen wir es bis zum Rhein-Tal schaffen.

Haben wir auch. Aber Pfui-Spinne, ist das eine hässliche Gegend. Wir haben nichtmal angehalten um das visuell zu dokumentieren. Die Luft angehalten haben wir, beim Durchfahren von großflächigen Industriegebieten. Chemische Fabriken, Pharma Riesengebäude, Hallen mit gruselig lärmenden Maschinen und ein Gestank, der einem den Ekel über den Rücken jagt. Und da taucht es auf der anderen Seite des Rheins auf - Das erste Atomkraftwerk. Der Tankwart schimpft: “Die sind hier alle verstrahlt. Und seit das Ding auskühlt, sind alle arbeitslos - können nur noch saufen.” … Ui ui ui. Keine schöne Gegend. Wir radeln wie die Bekloppten um ein bisschen weiter weg zu kommen.

Dafür folgt ein unglaublich wunderbares Hoch -
Tagelang.
Denn wir fahren nach Mannheim. Dort kommen wir bei Freunden von Sascha unter. In der WG von Schuwe und Maike.

Was waren das für schöne Tage bei euch!

Wir haben wie immer etwas Rohköstliches für unseren Gastgeber gezaubert

Aber auch Mannheim hat uns betört.. Wer weiß, was wir da gegessen haben??

Ein Hoch -
Die kulinarische Glückssträhne reißt nicht ab, nein sie wird zum dicken Glücks-Zopf. Das BistRoh von Nelly Reinle-Carayon liegt unausweichlich auf unserer Route.

Wir werden von Nelly eingeladen und schlemmen uns die Zungen kringelig. Das BistRoh ist eine Goldgrube für Rohköstler. Ein richtiges Restaurant, in dem man sich dumm und dusselig bestellen und auch kaufen kann.

Neben dem Shop und der Rohkostbibliothek haben wir die Gastfreundschaft von Nelly und Volker, Fortuna und Fabien erfahren dürfen.

Soo satt und sooo glücklich, hat Nelly uns dann mit Wegproviant zum nahgelegenen See geschickt. Ein wundervoller Tag in Speyer!

Ihr seht, es gibt viel mehr Hochs als Tiefs und jedes Tief ist auch als Erfahrung zu begrüßen. Hatte sich aber so als Thema des Posts angeboten ;P

Wir können schon fast die Weinreben Frankreichs riechen. Also danke fürs lesen. Wer der französischen Sprache mächtig ist, kann uns dann noch weiter verfolgen. Nein Spaß ;D Natürlich gibt’s den deutschen blog weiterhin. Trotzdem war das der Versuch einen neuen Blog anzukündigen. Den englischen nämlich. Damit ihr über Links und Co euren Freunden und Bekannten aus aller Welt bescheid sagen könnt, dass zwei lustige Weltenradler vorbeikommen könnten :)

Wir sind schon ganz gespannt, was Basel, Genf und Co zu bieten haben.

Habt ihr Ideen für unsere Route? =)

Grad aus Karlsruhe winken wir nach allen Richtungen zu euch =)

Alles Liebe,

Can & Sascha

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