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Von der Heide in den Süden

Wer hätte das nur gedacht, dass uns die Lüneburger Heide so fesselt. Wir jedenfalls nicht. Umso schöner die Lebensüberraschung bei Andrej, Kamil und Thomas. Auch die letzten Tage hier waren fantastisch.

Die Drei finden sich bei Andrej zusammen um uns zu verabschieden. Wir bekommen Quellwasser, Stirnküsse und gute Wünsche mit auf den Weg. Neben Zedernhölzchen um den Hals tragen wir jetzt auch euch im Herzen mit uns rum ♡

Seit 9 Tagen sind wir nun wieder auf den Rädern unterwegs. Der Fahrtwind flüstert uns “los weiter” in die Ohren und die Sonne zieht uns hypnotisch Richtung Süden.

Es ist hügelig geworden. Da hinten haben wir es kommen sehen:

Unsere Kondition steigt immer mehr, auch wenn das viel Schweiß und Willenskraft bedeutet. Wir werden wohl bald weitere Dinge verschenken, um leichter zu werden. Bei Can kommt das türkische Blut raus und zeigt sich als äußerst schicke Bräune. Hehe.

Wir mussten uns ja auch 35 grad Tage zum Radeln aussuchen ;D Um das auszuhalten stehen wir sehr früh auf, radeln in den kühleren Morgenstunden, suchen uns mittags einen Hofladen oder ähnliches um nach 2. Wahl Obst zu fragen und machen Mittags eine etwas längere Rast. (So entsteht dann zB solch ein Text hier :D)

Wo wir beim Obst sind: Leider haben wir einen recht schroffen Eindruck von der Region in und um Göttingen bekommen. Die meisten Antworten beschränken sich auf ein roboterhaftes “Nein haben wir nicht” oder “Das dürfen wir nicht” ohne wirkliche Emotion.

Haben aber nicht aufgegeben in unserer Geldfreiheit zu leben und haben einen Naturkost Umschlagplatz in Göttingen gefunden, wo wir 2 Frontroller voll Obst und Gemüse bekommen haben. Tausend Dank =)

Celle hatte uns viel besser gefallen. Zu aller Erst gabs ein Weltreise Geschenk in Form eines Capos für die Gitarre vom Musikladen =D

Und auch die Natur lässt sich nicht lumpen Maulbeeren, Maulbeeren, Maulbeeren

In der Umgebung dann glasklare Seen zum Waschen und erfrischen

Wünsche werden wahr. Kennt ihr das Buch “Wünsche ans Universum”? Wir haben uns explizit einen Schlafplatz ohne Stechtiere, mit Sonnenuntergangsicht von einem Hügel, Wasser zum waschen, einen Baum mit Essbaren Früchten, und gutem Zeltplatz in der nächsten viertel Stunde gewünscht. Zehn Minuten später geht dieser Wunsch in Erfüllung. Zum Spielplatzhügel, Kirschbaumüberfluss und netten Anwohnern kommt ein Interview mit der Hildesheimer Zeitung zustande.

Neue Rekorde: Wir haben drei mal 10€ geschenkt bekommen und sind nach einem unfassbar unerwarteten “Aufstieg”

einen Berg runtergesaust - 51 km/h hatten wir drauf. Jippie! Deshalb lohnen sich Berge =)

Unsere persönliche, kleine Sensation ereignete sich allerdings in Sibbesse.

Dort waren wir auf Ahnenforschung für Sascha. Sein Großpapa hatte dort nämlich gelebt. Vielleicht haben wir es seinem liebevollen Wesen zu verdanken, dass wir auf einer kleinen, zauberhaften Grünfläche ein Hängemattenparadies aufbauen konnten und festgestellt haben, dass wir gemeinsam in die zusammengezippten Schlafsäcke eingerollt so unfassbar gut schlafen… Herrlich.

Die Tage darauf haben wir zwar keine Hängemattentauglichen Bäume gefunden, unser Lager aber dennoch ohne Zelt, nur mit Isomatten und Schlafsäcken, aufgeschlagen. In Göttingen in einem privaten WG-Garten (danke Adrian) und später in Parks oder bei Spielplätzen der kleinen Dörfer. Die Packtaschen sind alle aneinander gebunden, sodass man nicht mal eben eine greifen kann. Die Räder sind miteinander und dem Baum verbunden und wir mit dem freien Himmel =)

Und mit euch ihr Guten =)

Alles (sei) Liebe,

Can & Sascha

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